Behandlungen in Vollnarkose

Die Therapie von fortgeschrittenen Zahnzerstörungen wird besonders bei den kleineren Patienten (1-6Jahre) oft nur in Vollnarkose (Intubationsnarkose, ITN) toleriert. Auch, wenn mehrmalige vorsichtige Behandlungsversuche gescheitert sind und ein Kind keine Mitarbeit zeigt, ist dieser Weg der einzig mögliche.
 
Vor der Narkosebehandlung führen wir und unser Anästhesist (Narkosearzt) Dr. M. Röhrer mit Ihnen ein umfangreiches Gespräch über den Ablauf und Risiken und stehen für alle Fragen gern zur Verfügung.

Die Durchführung findet in unseren Praxisräumen statt. Somit muss sich Ihr Kind an keine neue Umgebung gewöhnen. Sind die Kinder am Behandlungstag sehr aufgeregt, bekommen sie etwa eine halbe Stunde vorher etwas zur Beruhigung. Anschließend wird die Narkose im Beisein eines Elternteils durch unseren Anästhesisten eingeleitet. Schon nach wenigen Minuten schläft der kleine Patient. Nach diesem ambulanten Eingriff braucht Ihr Kind etwas Zeit, um wieder aufzuwachen. Je nach Narkosedauer kann dies bis zu 2 Stunden dauern, in dieser Zeit sollte ein Elternteil anwesend sein. Durch die Schmerzausschaltung während der Narkose und zusätzliche örtliche Betäubung wird Ihr Kind nach der Narkose keine Zahnschmerzen haben.

Wir sind immer bedacht, die kindliche Denkweise und das erst wachsende Verständnis für notwendige, sinnvolle Maßnahmen zu respektieren und keine "Schockbehandlung" durchzuführen.

Sind die kaputten Zähne nach der Vollnarkose erst repariert und wieder blitzeblank sauber, ist die nächste Kontrolluntersuchung für den kleinen Patienten ein echtes Erfolgserlebnis, denn es muss nicht gebohrt werden!
 
Dr. med dent. Ingrid Schneider | Dr. med dent. Jacqueline Sommer